Ein paar Wecken Brot sind immer da, und frisches Gemüse auch. Was aber sonst noch in den Regalen zu finden ist, wechselt täglich. Denn der Sozialmarkt (SOMA) bietet nur an, was in herkömmlichen Geschäften nicht mehr verkauft wird – und oft sogar im Müll landen würde. "Obwohl die Produkte einwandfrei sind", so Laschalt kopfschüttelnd. Denn dass die Lebensmittel dringend gebraucht werden, weiß die engagierte SOMA-Chefin nur zu genau.
"Einkaufen darf bei uns, wer nicht mehr als 840 Euro Einkommen hat. Dennoch werden die Kunden immer mehr." Von Alleinerziehenden über Arbeitslose bis zu Familien spannt sich der Bogen. "Vor allem viele Pensionisten kommen zu uns. Die meisten freuen sich, dass sie jemanden zum Reden haben", wissen die Mitarbeiter. Denn Armut macht einsam. "Das fängt schon bei den Kindern an. Wer nicht mit neuen Trends mithalten kann, wird ausgeschlossen", sagt Laschalt. Sie plant deshalb auch Schulprojekte zum Thema.
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