Noch immer wird in St. Stefan gerätselt: Wo sind die verschwundenen fünf Millionen Euro? Beim örtlichen Fußballklub? Bei einer Sekte? Oder hat sie der Ex-Bankchef in sein aufwendiges Leben inklusive seiner angeblichen Poker-Leidenschaft gesteckt? Die Antworten muss die Staatsanwaltschaft liefern.
Deren Sprecher Helmut Jamnig: "Die Anzeige ist erst bei uns eingelangt, wir prüfen sie jetzt. Es ist noch zu früh, über eine etwaige Untersuchungshaft zu sprechen." Eines steht aber fest: Dem Beschuldigten drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft. Diese Strafe steht nämlich auf Vermögensdelikte mit einem Schadensausmaß von 50.000 Euro aufwärts.
Den Beschuldigten dürfte das Auffliegen der Malversationen ziemlich mitgenommen haben – er liegt nach einem Kollaps im Spital.
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.