29.08.2019 12:55 |

Pro & Contra

Sollen Autofahrer ab 60 überprüft werden?

Nachdem sich in letzter Zeit von Personen gehobenen Alters verursachte Unfälle häufen, wird immer wieder der Ruf nach jährlichen Überprüfungen laut. Wir haben nachgesehen, wie die „Krone“-Leser darüber denken: 

Nach dem tödlichen Unfall, bei dem ein erst vier Jahre altes Kind sterben musste, kam es kürzlich auch in Villach zu einem folgenschweren Unfall. In beiden Fällen waren Lenker jenseits der 90 beteiligt. Nicht nur unsere Community, auch unsere Kolumnistin Katia Wagner hat sich dieses Themas kürzlich angenommen.

Welche Argumente beide Seiten anführen, haben wir uns daher genauer angesehen.

Auf der Pro-Seite wird vor allem zu bedenken gegeben, dass ab einem gewissen Alter, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nachlässt und es daher nur logisch wäre, die Fahrberechtigung an eine regelmäßige Überprüfung zu knüpfen. Auch wenn eine Überprüfung natürlich keine Garantie darstellen oder gar Unfälle ausschließen kann, wird sie dennoch als sinnvoll erachtet.

Die Contra-Seite fürchtet indes unnötig hohe Kosten, welche dann wieder von vielen, die eigentlich aufgrund der eigenen körperlichen und geistigen Verfassung eine Überprüfung nicht nötig hätten, getragen werden müssen. Auch wird immer wieder angeführt, dass auch viele junge Lenker - hier vor allem Führerscheinneulinge - für etliche Unfälle verantwortlich seien und man Einzelfälle nicht als Anlassfall nehmen sollte, um der gesamten Bevölkerung weitere Kosten aufzuhalsen. 

Wie denken Sie über eine regelmäßige Überprüfung? Ist diese Überlegung Ihrer Meinung nach gerechtfertigt, oder wird hier mittels Einzelfällen Stimmung gemacht? Diskutieren Sie hier in den Kommentaren und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen!

Thomas Brauner
Thomas Brauner
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