26.08.2019 12:30 |

500 Pics im Monat

Dschungelkönigin wehrt sich gegen Penis-Bilder

Die ehemalige „Bachelor“-Beauty und Dschungelkönigin Evelyn Burdecki hat genug davon, im Internet von Männern belästigt zu werden. Regelmäßig schicken ihr Unbekannte Fotos von ihren Penissen via Instagram. Nun setzt sich die TV-Blondine dagegen zur Wehr.

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„Ich bitte euch darum, konsequent darauf zu verzichten, mir eure Fleischlappen zu schicken! Das ist sexuelle Belästigung und strafbar! Wenn nicht, werde ich mich künftig vertrauensvoll an die Polizei wenden und eure ,kleinen Fails‘ öffentlich machen und zur Anzeige bringen“, schrieb Evelyn Burdecki jetzt auf Instagram.

Sollte sie nochmal ein ungewolltes Foto zugesandt bekommen, wolle Evelyn die Gesichter der Absender veröffentlichten und die Polizei informieren. „In dem Fall meine ich eurer feiges Gesicht, über den traurigen Rest spricht man eh nicht! Niemand, ob eine öffentliche Person oder nicht, sollte sich so ekelhaften Situationen ausgesetzt fühlen! Schämt euch!“, schrieb sie zornig weiter.

„Auf der Straße holen sie ja auch nicht ihr Genital raus“
Auch im Interview mit RTL machte die Dschungelkönigin ihrem Ärger über die Foto-Belästigung Luft. Um die 500 unangebrachte Fotos bekomme sie monatlich, erklärte die 30-Jährige. Dafür habe sie kein Verständnis: „Wenn diese Männer auf die Straße gehen und eine Frau sehen, holen sie ja auch nicht ihr Genital raus“, zeigte sich Burdecki fassungslos. „Das müssen sie dann auch nicht auf Social Media mit irgendwelchen Bildern machen.“

Zwar habe sie bisher keine Anzeige erstattet, sich jedoch bei der Polizei bereits Informationen über weitere Maßnahmen eingeholt, so die Ex-„Bachelor“-Beauty weiter. Mit dieser Art von Belästigung an die Öffentlichkeit zu gehen, sei ihr zwar nicht leicht gefallen, sie will damit aber auch anderen Frauen Mut machen. „Man sollte halt nur darüber reden“, erklärte Burdecki weiter. „Das ist ganz wichtig, finde ich, dass man das anspricht und sich nicht dafür schämt, wenn man so was geschickt bekommt auf Instagram, sondern darüber spricht und ja, sich irgendwie auch Hilfe holt. Wenn das zu viel wird oder man gar nicht mehr damit klarkommt, weil man jeden Tag so was bekommt.“

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