Der Ungar war mit seinem Fahrzeug laut Feuerwehr vermutlich auf den Fahrbahnrand geraten, woraufhin er die Kontrolle über den Lastwagen verlor und ins Schleudern geriet. Schließlich überschlug sich das Fahrzeug, landete im Straßengraben und begrub die Fahrerkabine unter sich.
Steirischer 40-Tonnen-Kran im Einsatz
Die Freiwillige Feuerwehr Jennersdorf benötigte zur Bergung des verunglückten Lastwagens die Unterstützung der steirischen Kollegen. Die Feuerwehr Feldbach rückte daher mit einem 40-Tonnen-Kran an, um den Lkw wieder aufzurichten. Zuvor wurden jedoch noch rund 30 Tonnen Schotter von der Ladefläche des Sattelzuges entfernt und der Treibstoff des Fahrzeuges abgepumpt.
Lenker erlitt "nur" einen Nasenbeinbruch
"So etwas haben wir noch nicht gesehen", sagten Feuerwehrmänner beim Anblick des Trümmerhaufens. Glück im Unglück hatte der Lenker: Er konnte selbst aus der total verbeulten Fahrerkabine klettern - er erlitt offenbar "nur" einen Nasenbeinbruch. Zur Bergung des Wracks war die B57 allerdings knapp fünf Stunden lang gesperrt. Beamte warnen jetzt: "Auf dieser Strecke häufen sich schwere Unfälle mit ungarischen Lkw."
von Karl Grammer (Kronen Zeitung) und bgld.krone.at
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