Die VP, die empfohlen habe, weiß zu wählen, sei bei der Bundespräsidentenwahl mit ihrer "demokratiefeindlichen Haltung" gescheitert, meint Landeshauptmann Hans Niessl (SP). Zu sagen: "Geht hin und wählt weiß", sei "eine Vorgangsweise, die meiner Meinung nach nicht in Ordnung ist." Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl (VP) habe "einen sehr schweren Fehler gemacht."
Niessl gegen Comeback der Wahlpflicht
Alle Parteien sollten die Menschen motivieren, zur Wahl zu gehen. "Aber man sollte davon absehen, gesetzlich jemanden zu verpflichten", lehnt Niessl die Wiedereinführung der Wahlpflicht ab. In den kommenden knapp fünf Wochen wolle man nun "hart arbeiten, damit es auch am 30. Mai klare und stabile Verhältnisse für das Burgenland gibt", so Niessl. Den VP-Wählern mache man das Angebot, sich bei der Landtagswahl ebenfalls für Stabilität zu entscheiden, so Hergovich.
Für die SP sei es wichtig gewesen, bei der Bundespräsidentenwahl die Wähler und Funktionäre zu motivieren, das habe man geschafft. "Es war sozusagen das Training vor dem großen Match und das ist wirklich toll gelungen", meint der Landesgeschäftsführer.
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