Wirbel am Attersee:

„Erzielten im vergangenen Jahr sogar ein Plus“

Mit schweren Vorwürfen sieht sich Christian Schirlbauer konfrontiert. Der ehemalige Geschäftsführer des Tourismusverbandes Attersee soll nach 18 Jahren im Amt einen Schuldenberg von 800.000 Euro hinterlassen haben. Der Manager versichert aber, dass an den Anschuldigungen nichts dran ist.

„Krone“: Was ist an den Vorwürfen dran, dass Sie für das satte Minus im Tourismusverband verantwortlich sind?
Christian Schirlbauer: Ich bin mir sicher, dass sich bei der Prüfung durch unabhängige Wirtschaftsexperten herausstellen wird, das nichts dran ist. Ich habe mir nichts vorzuwerfen.

„Krone“: Die Gerüchteküche brodelt – und Sie sind so von Ihrer Unschuld überzeugt?
Schirlbauer: Kurz vor meinem Abgang Ende April haben wir noch eine Vollversammlung mit 140 Anwesenden abgehalten. Es wurde auch die Bilanz präsentiert und im Jahr 2018 hatten wir in der laufenden Gebarung sogar einen Überschuss von 50.000 Euro. Der Geschäftsführer und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet. Der Steuerberater wurde sogar nach Ungereimtheiten befragt. Er hat verneint.

„Krone“: Also ist der Tourismusverband nicht verschuldet?
Schirlbauer: Fakt ist, dass wir immer am Anfang des Jahres Liquidititätsprobleme haben, weil die Tourismusabgaben erst im Herbst bei uns einlangen. Dafür nehmen wir einen Kontokorrentkredit von 350.000 Euro auf, um etwa die Mitarbeiter bezahlen zu können. Einen weiteren Kredit von 350.000 Euro gibt es wegen laufender Projekte, für die die Förderungen noch ausständig sind. Diesen Kredit hat das Land schriftlich bewilligt.

19„Krone“: Werden Sie sich gerichtlich zur Wehr setzen?
Schirlbauer: Ich warte die Prüfung der Experten ab und entscheide erst danach.

Mario Zeko
Mario Zeko

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