Gerüchteküche brodelt:

Schuldenberg - oder alles korrekt am Attersee?

800.000 Euro! So hoch soll, Gerüchten zu Folge, der erst im Mai fusionierte Tourismusverband Attersee-Attergau verschuldet sein. Diese Zahlen will Landestourismusdirektor Andreas Winkelhofer allerdings nicht bestätigen. Eine Wirtschaftsprüfung soll schon bald mehr Licht in die dubiose Causa bringen.

„Die Gebarung des Verbandes wurde regelmäßig durch die Rechnungsprüfer überprüft. Hinweisen wurde nachgegangen und auch aktuell findet eine Wirtschaftsprüfung statt. Deren Ergebnisse gilt es abzuwarten, ehe voreilige Schlüsse gezogen werden“, ist Landestourismuschef Andreas Winkelhofe bemüht, die Wogen am Attersee zu glätten.

Insider vermuten Intrige 
Zuletzt machte das Gerücht die Runde, dass der Tourismusverband Attersee-Attergau mit 800.000 Euro in der Kreide sein soll. Hauptverantwortlich für den Schuldenberg soll der ehemalige langjährige Geschäftsführer des Tourismusverbandes Attersee sein. Insider vermuten dahinter aber eine Intrige.

Fördergelder fließen erst 2020
Schließlich sei es gängige Praxis, dass Förderungen für mehrjährige Projekte erst zum Abschluss ausbezahlt werden. „Das Projekt muss dann zwischenfinanziert werden“, stellt Winkelhofer klar. Im Falle der Tourismusregion Attersee-Attergau waren mit Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 Fördergelder in Höhe von rund 460.000 Euro ausständig, wovon in der Zwischenzeit 270.000 Euro ausbezahlt wurden. Die Auszahlung der restlichen Fördergelder in Höhe von rund 190.000 Euro wird bis Mitte des kommenden Jahres erwartet.

„Keine Anzeichen für Malversationenen“
Auch Tourismus-Landesrat Markus Achleitner (VP) will die Wirtschaftsprüfung abwarten. Er sagt aber: „Laut der Landestourismusorganisation gibt es keine Anzeichen für Malversationen.“

Mario Zeko
Mario Zeko

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