Es brodelt weiter

Chefposten im Rathaus: Karten nun neu gemischt

Kärnten
21.04.2010 17:59
Vorbei die Zeiten, als Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider und Magistratschef Peter Jost - wie auf diesem Archivfoto - gemeinsam gelacht haben. Nach der Eskalation der Zulagenaffäre und der Suspendierung von Jost soll nun wieder die Normalität im Magistrat einkehren. Während bereits leitende Posten ausgeschrieben werden, spricht ein Oppositions-Politiker aber von drohender "Unregierbarkeit."

"Wir werden jetzt neu ordnen, wer wo eingesetzt wird", erklärt Personalreferent Wolfgang Germ (FPK). Sowohl die Leitung der Personalabteilung, als auch die der Magistratsdirektion sollen extern neu ausgeschrieben werden.

"Am Rande des Amtsmissbrauchs"
Stadtrat Peter Steinkellner (ÖVP) spricht aber indes von einer "unerträglichen Situation" im Rathaus: "Wie hier Personalpolitik betrieben wird, ist am Rande des Amtsmissbrauchs." Er spricht davon, dass die Causa Jost von einer politischen Umfärbeaktion ausgelöst wurde und auch Beamte in anderen Abteilungen massiv unter Druck gesetzt würden. Germ: "Es wird schon diskutiert, aber ich selber habe niemanden unter Druck gesetzt."

"Kärntner Krone"

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