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Wo sich Fallen im Haushaltsbudget verstecken

Wirtschaft
30.04.2010 11:21
Kaum ist das Gehalt am Konto, ist es auch schon wieder ausgegeben. Und meistens ist das Geld dummerweise noch vor dem Monat aus. Doch wo ist es hingekommen? Eine vernünftige Haushaltsbudgetplanung hilft dir dabei, die Kontrolle über deine Finanzen zu behalten. Welche Fehler du vermeiden solltest, erfährst du hier.

Fehler 1 – Gar keine Planung
Wenn du dein Geld einfach nur unkontrolliert ausgibst, wirst du nie den Überblick bekommen, welche Kostenblöcke du in deinem Haushalt hast. Keine Sorge, es ist nicht notwendig, jeden Beleg einzeln zu verwalten, aber zumindest einmal pro Woche solltest du deine Ausgaben zusammenfassen und deinen aktuellen Status kontrollieren. 

Fehler 2 – Keine Kenntnis der Fixkosten
Fixkosten sind all jene Kosten, die in regelmäßigen Abständen wiederkehren und die zur Aufrechterhaltung deines Haushalts wichtig sind, wie etwa Miete, Strom, Heizkosten, Kosten für Telefonie, Internet, Fernsehen, Versicherungen usw. Denn nur, wenn du diese Kosten kennst, kannst du wissen, wieviel dir noch für deine persönliche Lebenshaltung bleibt. Mache dir daher eine Liste mit allen regelmäßig anfallenden Kosten und den Zahlungsintervallen. 

Fehler 3 – Zahlungen vergessen
Zahlungen, die nicht jedes Monat anfallen, vergisst man sehr leicht. Und kommt dann die Abrechnung, wird man durch den höheren Betrag aus der Bahn geworfen. Klassiker in diesem Bereich sind Energiekosten oder Beiträge für die Kfz-Versicherung bzw. öffentliche Verkehrsmittel oder der Kirchenbeitrag. Damit du diese Zahlungen in deinen monatlichen Abrechnungen berücksichtigen kannst, empfiehlt es sich, diese entweder auf monatliche Zahlweise umzustellen oder aber sie im Hintergrund auf monatliche Bezahlung herunterzurechnen und diesen Betrag jedes Monat auf ein Sparkonto zu überweisen. Wird die Zahlung dann fällig, kannst du diese ganz einfach umbuchen, und es entsteht keine monatliche Zusatzbelastung für dein Budget. 

Fehler 4 – Alles mit Bankomatkarte
Natürlich ist die Bankomatkarte ein praktisches Utensil, doch man verliert sehr leicht den Überblick über seinen Kontostand, wenn man nur mit der Plastikkarte zahlt. Besser ist es, nur bestimmte, notwendige Ausgaben bankomatisch zu erledigen, Freizeitausgaben wie etwa Kino oder Ausgehen mit Freunden einmal pro Woche in bar abzuheben und damit zu budgetieren. Denn weißt du, dass du in dieser Woche nicht mehr als 50 Euro für Hobbys ausgeben darfst, dann ist dieses Limit leichter einzuhalten, wenn du diesen Betrag in bar in deiner Geldbörse mit dir trägst. Solange noch Geld da ist, kannst du es ausgeben. Ist keins mehr da, dann weißt du, dass für diese Woche Schluss ist. 

Fehler 5 – Kein Budget für „Kleinigkeiten“
Kennst du deine Fixkosten, deine Ausgaben für Lebensmittel und deine Freizeitausgaben, dann sollte noch immer ein Budget für unerwartete Ausgaben mit einkalkuliert sein: Ein Apothekeneinkauf, ein paar neue Schuhe, eine DVD – kurz, Ausgaben, die hin und wieder auch außerplanmäßig vorkommen können, aber sich auf deinem Konto negativ bemerkbar machen. 

Fehler 6 – Unreflektiert einkaufen
Der Mittagssnack an der Tankstelle kostet ungleich mehr als eine Wurstsemmel im Supermarkt. Genauso wie ein Joghurt eines Markenartikelherstellers deutlich mehr kostet als eine Eigenmarke des Handels. Vergleiche sparen Geld, das du in deinem Haushaltsbudget gut anders verwenden kannst.

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