Di, 16. Juli 2019
14.07.2019 08:09

40 Stunden gefordert

Ehrenamt absichern: Sonderurlaub für Freiwillige

Der Tätigkeitsbericht des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes wird Dienstag in der Regierungssitzung eine zentrale Rolle einnehmen. So standen unsere Wehren 2018 unglaubliche 2,2 Millionen Stunden im Einsatz. Feuerwehrreferent Fellner fordert daher einmal mehr 40 Stunden Sonderurlaub fürs Freiwilligenwesen.

„Bei 6300 Bränden und mehr als 14.000 technischen Hilfeleistungen waren die Kärntner Feuerwehren im Jahr 2018 im Einsatz – das sind 56 Einsätze pro Tag“, bilanziert Kärntens Feuerwehrreferent Daniel Fellner: „Bei diesen Einsätzen wurden 450 Menschenleben gerettet und 600 Stück Großvieh, beziehungsweise Haustiere, geborgen.“

40 Stunden für Ausbildung
Rechnet man die Zeit, welche die insgesamt 150.000 Kärntner Feuerwehrmänner und - frauen für Einsätze, Übungen und Kurse aufgewendet haben, zusammen, so ergibt sich eine Gesamtsumme von 2,2 Millionen Stunden. Fellner verweist in diesem Zusammenhang auf die Novellierung im Gemeindemitarbeiterinnengesetz, das bereits in der nächsten Sitzung des Kärntner Landtages behandelt wird.

Es besagt, dass künftig sämtliche bei Kärntner Einsatzorganisationen ehrenamtlich tätigen Personen 40 Stunden (bei Vollzeitbeschäftigten) Sonderurlaub im Jahr für Ausbildungen erhalten sollen. Darüber hinaus soll die Ehrenamt-Ausübung für die Aufnahme in den Gemeindedienst als positives Kriterium bewertet werden. Fellner: „Das ist einzigartig in Österreich und ein wichtiger Schritt, um das Freiwilligenwesen langfristig abzusichern.“

Daher soll diese Thematik auch in der kommenden Regierungssitzung am Dienstag behandelt und sobald als möglich abgesegnet werden.

Alex Schwab
Alex Schwab

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