Hobbymäßig ist ein Innviertler (68) mit der Sonde unterwegs, am Donnerstag in einem Wald in Feldkirchen bei Mattighofen. Dabei stieß er auf etwas Hartes im Boden und legte es frei. Dann der Schreck: In einer Art PVC-Ummantelung steckte ein scharfes Kriegsrelikt.
Kreuze, Bierkapseln, alte Münzen oder ein Pflugmesser: Normalerweise findet Herr B. (68) aus dem Innviertel (Oberösterreich) beim hobbymäßigen Sondengehen eher wertlose Dinge unter der Erde. Am Donnerstag war der 68-Jährige in Feldkirchen bei Mattighofen unterwegs, wollte sein Glück in Absprache mit dem Grundbesitzer in einem Waldstück versuchen.
Schreck nach Fund
„Nach 60 bis 70 Metern hat meine Sonde zum Piepsen angefangen. Ich hab’ gegraben und bin gleich auf etwas Hartes gestoßen. Nach 15 Minuten hatte ich den Gegenstand freigelegt.“ Dann der Schreck: In einer Art PVC-Rohr entdeckte B. ein Kriegsrelikt. Der Sondengeher verständigte den Waldbesitzer, gemeinsam wurde die Polizei gerufen.
Scharfe Abwehrwaffe
Bei dem Gegenstand handelt es sich laut Exekutive um eine russische M80 Panzerabwehrwaffe. Das scharfe Kriegsrelikt wurde vom Entschärfungsdienst abtransportiert. Herr B. einen Tag nach dem Fund: „Als ich gemerkt hab’, was ich da ausgegraben hatte, bekam ich schon Muffensausen.“
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