Die Software berechnet zu diesem Zweck die Auswirkungen von bestimmten Einflüssen auf Personen und sagt so vorher, wann ein Mensch besonders leistungsfähig ist. In einem weiteren Schritt verordnet das Programm Maßnahmen, um etwa zu einem bestimmten Zeitpunk besonders hohe Leistungen erbringen zu können.
Optionen sollen aufgezeigt werden
"Wenn es etwa einen Weltraumspaziergang um eins oder zwei Uhr früh gibt, ist die Frage: Was können wir tun, um dem Astronauten zu helfen, zu diesem Zeitpunkt besonders gut zu funktionieren?", erklärte Projektleiterin Elizabeth Klerman von der Harvard Medical School. "Verordnen wir ein Nickerchen oder Koffein? Verschieben wir ihren Schlaf-Wach-Rhythmus? Es gibt eine Vielzahl von Optionen, die wir gerne liefern würden."
Klermans Team stellte die Grundsoftware nun fertig. Jetzt soll noch geklärt werden, welche Daten benötigt werden, um genaue Vorhersagen treffen und Empfehlungen abgeben zu können.
Die Software soll in weiterer Folge nicht nur den Astronauten auf der ISS zugutekommen, sondern auch Schichtarbeitern wie Ärzten, Feuerwehrmännern oder Fernfahrern helfen. Sogar gegen Reisejetlag könne das Tool zukünftig zum Einsatz kommen, erklärte Klerman.
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