Mo, 15. Juli 2019
10.07.2019 13:54

Nach Streit mit Trump

Britischer Botschafter in den USA nimmt den Hut

Der britische Botschafter in den USA, Kim Darroch, hat sein Amt niedergelegt. „Die derzeitige Situation macht es mir unmöglich, meine Rolle so auszufüllen, wie ich es gerne würde“, schrieb Darroch in seinem Rücktrittsgesuch. Vorausgegangen war ein Streit zwischen London und Washington über durchgesickerte Botschafterdepeschen. US-Präsident Donald Trump hatte den Diplomaten wegen dessen kritischer Einschätzung zu seiner Regierung heftig angegriffen.

Vor wenigen Tagen war publik geworden, welch verheerendes Bild Darroch von der Regierung unter US-Präsident Donald Trump zeichnet. „Wir glauben wirklich nicht, dass diese Regierung erheblich normaler wird; weniger funktionsgestört; weniger unberechenbar; weniger zerstritten; weniger diplomatisch unbeholfen und unfähig“, zitiert die Zeitung „Mail on Sunday“ aus einer Notiz des Botschafters.

In einer anderen Mitteilung bezeichnete er die US-Regierung als „einzigartig funktionsgestört“. Trump selbst beschrieb der Botschafter als jemanden, der „Unsicherheit ausstrahlt“.

Trump: „Aufgeblasener Dummkopf
Trump nahm diese Kritik nicht kommentarlos zur Kenntnis. Zuerst erklärte er, dass er und seine Regierung „keine großen Fans“ des britischen Diplomaten seien.Wenig später legte er dann nach und bezeichnete Darroch als „verrückten Botschafter“ und als „sehr dummen Typen“. Weiter schrieb der US-Präsident: „Ich kenne den Botschafter nicht, aber mir wurde gesagt, er sei ein aufgeblasener Dummkopf.“

Da der Streit nun vollkommen eskalierte, nahm der Botschafter seinen Hut.

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