"Zusperrpläne" der ÖVP hatte schon Ex-Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger gewittert, der neue SPÖ-Geschäftsführer Christian Horner nimmt nun den Rieder Protest zum Anlass, ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer, der Stögers Agenden übernommen hat, zu mahnen: "Denn seine Wahlversprechen von 2009 muss er bei seinen Reformüberlegungen einhalten."
Nicht auf Kosten der Patienten sparen
Gespart werden dürfe nur, wo die Qualität nicht beeinträchtigt wird. "Derartige Kostendämpfungspotenziale sind voll auszuschöpfen, ein Abbau von Versorgungsleistungen kommt allerdings sicher nicht in Frage", sagte Horner.
Konkret sorgt sich Horner um die Herzversorgung, die überall gleich gut sein müsse, und um Orthopädie-Stationen am Land: "Wir wollen keine monatelangen Wartezeiten auf OPs, ganz egal, wo jemand wohnt."
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