Kassen leer?

SPÖ warnt vor “Zusperrplänen” bei Krankenhäusern

Oberösterreich
17.04.2010 10:41
Der Protest der Krankenhausärzte in Ried hat das alte Misstrauen der SPÖ gegen die Spitalsreform neu geweckt: Sie hält die Angst der Rieder vor Abteilungs-Schließungen am Land für mehr als ein Gerücht und warnt vor ungleichem Sparen.

"Zusperrpläne" der ÖVP hatte schon Ex-Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger gewittert, der neue SPÖ-Geschäftsführer Christian Horner nimmt nun den Rieder Protest zum Anlass, ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer, der Stögers Agenden übernommen hat, zu mahnen: "Denn seine Wahlversprechen von 2009 muss er bei seinen Reformüberlegungen einhalten."

Nicht auf Kosten der Patienten sparen
Gespart werden dürfe nur, wo die Qualität nicht beeinträchtigt wird. "Derartige Kostendämpfungspotenziale sind voll auszuschöpfen, ein Abbau von Versorgungsleistungen kommt allerdings sicher nicht in Frage", sagte Horner.

Konkret sorgt sich Horner um die Herzversorgung, die überall gleich gut sein müsse, und um Orthopädie-Stationen am Land: "Wir wollen keine monatelangen Wartezeiten auf OPs, ganz egal, wo jemand wohnt."

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