Sturm war zwar von Anfang an bemüht, doch die auf Konter lauernden Klagenfurter ließen wenig Chancen zu. Und gingen in der 27. Minute sogar selbst in Führung: Leonhard Kaufmann setzte sich auf der linken Seite gegen den Ex-Kärntner Prawda durch, und Thomas Hinum verwertete seine Flanke fast auf dem Boden liegend mit dem Kopf.
Sturm wollte mit der Brechstange den Ausgleich erzwingen, mehr als Distanzschüsse durch Hlinka (30.), Beichler (32.) und Kienzl (37.) schauten dabei jedoch nicht heraus. Stattdessen erhöhte der Tabellenletzte aus Klagenfurt den Vorsprung sogar auf 2:0.
Schöner Treffer von "Hierli"
Denn die Sturm-Abwehr schlief erneut und ließ Youngster Stefan "Hierli" Hierländer laufen, dieser traf zunächst die rechte Stange und dann aus spitzem Winkel ins Tor (59.). Sturm-Coach Foda reagierte mit einem Dreifach-Wechsel und brachte Roman Kienast, Klaus Salmutter und Mario Haas ins Spiel.
Einer der Joker stach gleich: Nach Lamotte-Flanke verkürzte Kienast per Kopf auf 1:2 (67.). Sturm drängte dann auf den Ausgleich und tatsächlich gelang Hlinka in der 87. Minute das 2:2. Sein Schuss wurde von Kärntens Salvatore erst hinter der Torlinie abgewehrt. Und in der Nachspielzeit versenkte Salmutter den Ball mit dem Außenrist im langen Eck (94.). Bitter für die Klagenfurter!
Prelogar stolz auf seine Mannschaft
"Diese Niederlage tut sehr weh. Ich bin stolz auf diese junge Mannschaft, die alles gegeben hat. Wir hätten uns diesen Sieg verdient gehabt", seufzte Kärnten-Coach Joze Prelogar nach dem Spiel. "Jetzt heißt es Moral beweisen, ich muss die Mannschaft aufrichten und ans nächste Spiel denken. Wir geben uns noch nicht auf."
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