03.08.2019 05:55 |

Programmierter Flop?

„The Joker“ Joaquin Phoenix rechnet mit Fan-Wut

Joaquin Phoenix spielt in dem von den Fans heiß ersehnten „The Joker“-Film die Hauptrolle des beliebten DC-Bösewichts, doch er ist sich schon jetzt ziemlich sicher, dass die Zuschauer von der Umsetzung wenig begeistert sein werden.

Laut dem Schauspieler hat sich das Team nämlich so gut wie gar nicht an die ursprüngliche Comic-Vorlage gehalten. „Wir haben nichts aus den Comics befolgt, was die Leute sauer machen wird. Wir haben einfach unsere eigene Version davon geschrieben, wo ein Typ wie der Joker wohl herkommen könnte“, erklärt der Star im Gespräch mit dem „Empire“-Magazin.

Tatsächlich sei das Interessante an dem Charakter nicht seine verdrehte Persönlichkeit, sondern der Hintergrund, der hinter dem Menschen stecke. „Das war immer am interessantesten für mich. Wir machen nicht wirklich Joker, sondern die Geschichte dahinter, wie er zum Joker geworden ist. Es geht um diesen Mann.“ Inszeniert wird der Streifen vom Regisseur Todd Phillips. Er soll im Oktober dieses Jahres in die Kinos kommen.

Zum Scheitern verurteilt
Als Schauspieler greift man in der Rollen-Auswahl schon mal daneben. Das ist unter anderem auch den folgenden Stars passiert, die schon vorher wussten, dass ihre Filme zum Scheitern verurteilt sind.

Ganz schön in Hose ging etwa Ryan Reynolds erster Versuch, im Superhelden-Fach zu landen. Bevor er mit „Deadpool“ megaerfolgreich war, spielte er „Green Lantern“. Dass der Film eine Enttäuschung war, überraschte den Schauspieler nicht.

Schlechtes Drehbuch
Gegenüber „Entertainment Weekly“ gestand er später, dass ihm bei „Green Lantern“ Zweifel kamen, da das Drehbuch von Anfang an eine untergeordnete Rolle gespielt hatte. Immerhin hat er am Set aber seine Frau Blake Lively kennengelernt, die gerade sein zweites Kind erwartet.

Drehbuch-Autor verwechselt
Bill Murray lernte einmal auf die harte Tour, dass man sich als Schauspieler zuerst ausreichend über den Film und die Beteiligten informieren sollte, bevor man einen Vertrag unterschreibt.

Der Star verpflichtete sich, im Film „Garfield - Der Film“ den titelgebenden Kater zu synchronisieren und ihm seine Stimme zu leihen. Grund: Er hatte geglaubt, dass das Drehbuch von Joel Coen, einem der berühmten Coen-Brüder, geschrieben wurde.

Es stellte sich aber heraus, dass es sich in Wahrheit um den Drehbuchautor Joel Cohen gehandelt hat, der nichts mit den berühmten Regie-Brüdern zu tun hat. Dem „GQ“ sagte Murray, dass er nach dem Lesen der ersten Zeilen des Drehbuchs gewusst habe, dass de Film floppen würde.

Karriere-Fehltritt
Channing Tatums Karriere-Fehltritt war der Actionfilm „G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra“.

Er sei dazu gedrängt worden, den Film zu machen, klagte er in der „Howard Stern Show“. Er sei sich nicht sicher gewesen, ob er die Rolle annehmen sollte. Die Zweifel waren begründet. Der Streifen war ein Flop.

Zu spät
Halle Berry merkte einst ebenfalls zu spät, dass sie aus einem Film lieber aussteigen sollte.

Während der Dreharbeiten zu dem Thriller „Tödliche Verschwörung“ wurde ihr klar, „dass es nicht die beste Kino-Erfahrung für die Zuschauer sein wird“. Das sagte sie in der „Late Late Show“ mit James Corden.

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