"Die Täter gingen immer sehr zielgerichtet und schnell vor", informiert Willi Winkler, Chef der Polizeiinspektion Lienz. Bislang wurden Waren im Wert von über 500.000 Euro erbeutet. Der letzte Coup vergangene Woche war ein Einbruch in die Modeboutique Kraftwerk am Johannesplatz. "Da gelangten die Täter über den Hintereingang in das Geschäft", informiert der Inspektions-Kommandant.
Die Einbrüche passierten immer nach Mitternacht. Erst am Morgen wurden sie bemerkt. Zeit genug für die Täter über alle Berge zu verschwinden. Wohin die Täter sind und wo die Waren bislang landeten, ist noch ungewiss. "Jedenfalls muss jemand schon Tage vorher die Geschäfte ausspioniert haben." Oder Lienz und seine Hinterhöfe ohnehin bestens kennen! Ob es sich bei dem "Spion" gar um einen Einheimischen handeln könnte, ist ebenfalls noch offen.
"Zukünftig wird es mehr Polizeikontrollen in der Nacht geben. Die Lienzer Unternehmer sind natürlich sehr hellhörig geworden", so Winkler, der zu ausreichenden elektronischen und mechanischen Sicherungsmaßnahmen rät. Zu diesem Thema gibt es Donnerstag um 19 Uhr auch einen Vortrag und Beratungsgespräche in der Volksbank Osttirol. Referent ist Gruppeninspektor Hans-Peter Gomig von der Polizei Lienz.
Kronen Zeitung
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.