14.06.2019 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

22-fache Energierechnung für Haus war nur Irrtum!

„Das Leben ist oft bunt und hektisch“, schreibt Energieversorger Wien Energie an Kundin Andrea S. in einer letzten Mahnung. Bunt und hektisch ist aber vor allem das Vorgehen dieses Unternehmens. Es stellte irrtümlich knapp 11.000 (!) statt 500 Euro in Rechnung.

Aus allen Wolken ist die Wienerin gefallen, als man ihr für knapp zweieinhalb Monate eine Energierechnung über knapp 11.000 Euro schickte. „Ich bin weder zahlungsunwillig noch zahlungsunfähig, aber das ist ein Einfamilienhaus und kein Hochofen“, wandte sich Frau S. schließlich verzweifelt an die Ombudsfrau, weil ihre zahlreichen Anfragen bei Wien Energie lediglich mit einer letzten Mahnung und einem Angebot für eine Teilzahlung beantwortet worden waren.

Rechnung war „schlichtweg falsch“
Der Ombudsfrau hat der Energieversorger auf Anfrage umgehend mitgeteilt, dass die Rechnung „schlichtweg falsch“ sei. Offenbar seien die Werte vom Netzbetreiber falsch übermittelt worden. Weshalb man nun eine neue und korrekte Rechnung ausgestellt und sich bei der Kundin für den Fehler entschuldigt habe. Der zu bezahlende Betrag beläuft sich nun auf knapp 500 Euro.

Man hatte sich also um das 22-Fache geirrt - warum man den Fehler erst jetzt bemerkt hat, ist aber ein Rätsel …

 Ombudsfrau
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