Unter 30 Prozent
Nach Wahldebakel: Sarkozy in Umfrage total abgestürzt
Unterdessen mehrt sich auch Widerstand gegen Sarkozys Reformprojekte, etwa gegen die 2007 eingeführte Begrenzung der Summe aller entrichteten Steuern auf maximal 50 Prozent der Einkünfte, die weithin als Steuergeschenk an die Superreichen aufgefasst wird.
Kritik an "Schutzschild" für die Reichen
Eine Gruppe von Abgeordneten der Regierungsmehrheit kündigte am Vortag eine Gesetzesinitiative an, um das sogenannte "Schutzschild" für die Reichen vorläufig auszusetzen. Sarkozy betonte jedoch, dass er diese Reform nicht rückgängig machen werde. Der Spitzensteuersatz wurde eingeführt, um Investitionen in Frankreich zu fördern und Steuerflucht einzudämmen.
Sarkozys Erzrivale und Ex-Premier Dominique de Villepin hat öffentlichkeitswirksam die Gründung einer neuen politischen Bewegung angekündigt. Auch Ex-Premier Alain Juppé hat Ambitionen auf das Präsidentschaftsamt erkennen lassen. Sarkozys Ehefrau wie auch sein Vater haben ihm in Presse-Interviews von einer Wiederkandidatur 2012 inzwischen abgeraten.
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