Einmal mehr bezeichnete Niessl das Heer als verlässlichen Partner in Sachen Sicherheit für das Burgenland. Im Einsatz stehen jeweils 900 Mann, 700 sind Reserve. Ein Einsatz dauert sieben Wochen. Im Vorjahr sprachen sich 86 Prozent der Burgenländer für einen Verbleib der Assistenzsoldaten aus. Niessl: "Nicht nur geben sie der Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit, sie tragen auch objektiv zu mehr Sicherheit im Grenzraum bei."
Die Soldaten überwachen Umschlagplätze der ÖBB, Einkaufszentren und Gewerbegebiete sowie Energieversorgungseinrichtungen. "Allein wenn Soldaten auf der Straße zu sehen sind, beruhigt das viele", weiß Minister Darabos von vielen Gesprächen mit der Bevölkerung im Burgenland.
2007 wurde der Assistenzeinsatz, damals mit 1.900 Soldaten, eingeführt. 1.500 Personen wurden nach illegalen Grenzübertritten gefasst. Seit 2008 wurden 2.200 Vorfälle verzeichnet, 1.700 wurden der Polizei gemeldet.
von Harold Pearson, Kronen Zeitung
Symbolbild
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