Einer Meldung der englischen Boulevardzeitung "The Sun" zufolge hat die Polizei in Lissabon die englischen Fußballfans zum Genuss von Haschisch und Marihuana "animiert". Es sei besser, wenn sie rauchen anstatt Bier zu trinken, weil sie durch das Kiffen nicht so agressiv seien, wurde eine Polizeisprecherin zitiert.
Portugals Polizei ist es lieber, englische Schlachtenbummlertrüben ihre Sinne mit beruhigendem Hanf als mit aufputschendemAlkohol. Die Behörden werden für die Dauer der EURO2004 beide Augen zudrücken, was das eigentlich verboteneKiffen betrifft und hoffen, durch diese Maßnahme den gefürchtetenenglischen Fans den Wind aus den Segeln zu nehmen bzw. die eineoder andere Schlägerei unter Hooligans verhindern zu können.
Dealer an allen Ecken Die Dealer in Lissabon haben davon natürlichlängst Wind bekommen und überschwemmen die Hauptstadtmit weichen Drogen, die an jeder Straßenecke erhältlichsind. Die Beamten schauen weg, erste Priorität sei es, dafürzu sorgen, dass die Schlachtenbummler nicht zu betrunken werden,sagt Isabel Canelas, Sprecherin der Polizei.
Wozu Troubles? "Wenn die Fans wegen Drogenkonsum Probleme verursachen,werden wir natürlich eingreifen. Aber wenn dem nicht so ist,warum sollten wir Troubles machen?", so Canelas weiter.
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