Fr, 26. April 2019
03.04.2019 10:32

Riskant überholt:

Todeslenkerin bekannte sich bei Prozess schuldig

In einer unübersichtlichen Kurve auf der S 31 zum Überholen angesetzt hat eine Niederösterreicherin mit ihrem Pkw - samt Ehemann, Tochter und Enkel im Wagen. Sekunden später krachte sie frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Dessen zwei Insassen starben. Jetzt stand die Todeslenkerin vor Gericht.

Keine Chance hatten Silvia H. (57) und ihr Vater Julius I. (84) an jenem 17. November 2017. Damals kam ihnen auf der S 31 plötzlich der Wagen von Gabriele E. frontal entgegen. Beim Zusammenstoß starb die 57-Jährige sofort, der 84-Jährige wenige Monate später im Krankenhaus. Jetzt stand die Unfallverursacherin in Eisenstadt wegen „fahrlässiger Tötung“ (bis zu zwei Jahre Gefängnis) vor Gericht. „Es sollte nur ein Ausflug in die Therme werden“, so die Frau. Sie sei zusammen mit ihrem Mann, einer erwachsenen Tochter und ihrem Enkelkind vorausgefahren. Die zweite Tochter sei mit Mann und Kind hinter ihr gewesen.

Weshalb sie an dieser unübersichtlichen Stelle im Gegenverkehr einen Lkw überholt habe, wisse sie nicht: „Ich habe vielleicht geglaubt, ich bin noch auf der Autobahn.“ Der Gerichtsgutachter bezeichnete das Manöver als „riskant“. Nun soll eine weitere Expertise eingeholt werden. Im Raum steht eine Ausweitung der Anklage auf „grob fahrlässige Tötung“. Im Falle eines Schuldspruches drohen E. dann bis zu fünf Jahre Haft.

Kronen Zeitung

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