Mit ihrer kriminellen Vergangenheit schockt Cardi B aktuell nicht nur ihre Fans. Die Rapperin, die vor ihrem Erfolg in den Charts als Stripperin gearbeitet hatte, verriet in einem Clip, der seit einigen Tagen im Internet kursiert, früher Männer in Hotelzimmern betäubt und ausgeraubt zu haben. In einem weiteren Statement rechtfertigte die 26-Jährige nun ihr Verhalten.
„Ich musste damals als Stripperin arbeiten. Ich bin mit Männern in Hotelzimmer gegangen, habe sie unter Drogen gesetzt und dann ausgeraubt“, verriet Cardi B zuletzt in einem drei Jahre alten Video, das gerade im Netz die Runde macht, Details aus ihrer Vergangenheit. Sie habe damals keine andere Wahl gehabt, ist sich die Rapperin sicher. „Ich musste das tun. Mir wurde im Leben nie etwas geschenkt“, erklärte sie in dem Clip weiter.
Ihre Fans reagieren jedoch geschockt auf Cardi Bs Enthüllungen. Ein Fan fragte die Chartstürmerin: „Was wäre eigentlich, wenn ein Mann so etwas öffentlich zugegeben hätte? Er hätte Prügel dafür eingesteckt. Warum soll es bei einer Frau okay sein?“, und sprach damit wohl vielen aus der Seele.
„Entscheidungen getroffen, weil ich eingeschränkte Möglichkeiten hatte“
Grund genug für Cardi B, sich mit einem weiteren Statement zu ihrer kriminiellen Vergangenheit zu Wort zu melden. „Ich habe nie behauptet, perfekt zu sein oder aus einer perfekten Welt mit einer perfekten Vergangenheit zu stammen. Ich spreche stets meine Wahrheit und bleibe mir selbst treu. Ich bin Teil einer Hip-Hop-Kultur, in der du darüber sprichst, wo du herkommst und in der du über die falschen Dinge sprichst, die du tun musstest, um dahin zu gelangen, wo du jetzt bist“, erklärte sie auf Instagram.
Die Empörung, die das Video ausgelöst hatte, finde sie nicht nur deshalb heuchlerisch. „Es gibt Rapper, die Mord, Gewalt, Drogen und Raub verherrlichen. Verbrechen, von denen sie das Gefühl hatten, sie tun zu müssen, um zu überleben. Ich habe die Dinge nie verherrlicht, mit denen ich in diesem Leben aufgewachsen bin. Ich habe diese Sachen nicht einmal in meine Musik integriert, weil ich nicht stolz darauf bin, und ich empfinde eine Verantwortung, sie nicht zu verherrlichen“, stellte Cardi B klar.
„Ich habe die Entscheidungen damals getroffen, weil ich eingeschränkte Möglichkeiten hatte. Ich hatte das Glück, davon wegzukommen, aber so viele Frauen haben das nicht. Ob es schlechte Entscheidungen damals waren oder nicht: Ich habe getan, was ich tun musste, um zu überleben.“ Die 26-Jährige gelobte jedoch, an sich selbst zu arbeiten: „Alles, was ich tun kann, ist, eine bessere Version von mir selbst für mich, meine Familie und meine Zukunft zu sein.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.