"Sehen Potenzial"
Opel plant kleines Elektroauto für die Stadt
In der "Welt am Sonntag" kündigte Reilly an, Opel wolle bis 2015 den PKW-Absatz von heute 1,2 Millionen um 500.000 Autos steigern. Für dieses Jahr sagt er jedoch kein gutes Ergebnis voraus: "Licht am Horizont sehe ich ab 2011. Ab 2012 wollen wir wieder Gewinne machen". Zu Forderungen, der Mutterkonzern General Motors (GM) müsse sein finanzielles Engagement zur Sanierung der Marke verstärken, sagte Reilly: "GM hat Opel nicht behalten, um die Marke kaputtgehen zu lassen."
Warnung vor Subventionswettlauf
Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) warnte unterdessen vor einem europaweiten Subventionswettlauf. Er sehe die Gefahr, dass derzeit "in verschiedenen europäischen Ländern unkoordiniert Hilfspakete geschnürt werden", sagte er dem "Focus".
Zugleich kritisierte er die Ministerpräsidenten der Opel-Standorte, die eine Grundsatzentscheidung für staatliche Hilfen gefordert hatten. Die Prüfung des Beihilfeantrags folge einem festen Verfahren, sagte der Minister. Daran seien auch die Länder beteiligt. Selbst wenn der Autobauer mit staatlichen Hilfen gerettet werde, sei dies noch keine Garantie dafür, dass Opel künftig im internationalen Wettbewerb bestehen könne.
Hauseigener E-Antrieb soll 2013 auf den Markt kommen
Opel-Mutter GM hatte Ende Jänner angekündigt, als erster US-amerikanischer Autohersteller selbst Elektromotoren zu entwickeln und zu fertigen. Die Aggregate sollen in reinen Elektroautos sowie in Hybridfahrzeugen zum Einsatz kommen. Die ersten Modelle mit dem hauseigenen Antrieb sollen 2013 auf den Markt kommen. Zuvor schon soll 2011 das Elektroauto Opel Ampera verkauft werden. Bisher war GM eher durch seine spritschluckenden Pick-up und Geländewagen aufgefallen.







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