Praktika in London

Brexit lässt 17 Schüler in Kirchdorf zittern

Sein oder nicht sein? Der Brexit – der bald, doch oder gar nicht kommen wird – lässt 17 Schüler der HAK und HLW Kirchdorf an der Krems um ihre dreiwöchigen Berufspraktika in London zittern. Der Betreuungslehrer hat eine Alternative im Ärmel: Im Notfall könnten die Schüler statt in England im EU-Land Irland landen.

„Summer in the City“: Die Berufspraktika in der britischen Metropole haben bei den Schülern der HLW und HAK Kirchdorf an der Krems großen Anklang gefunden. Heuer wackelt aber das dreiwöchige Schnuppern in der großen Welt: Denn durch die Brexit-Turbulenzen ist alles andere als klar, ob der London-Trip zustande kommt, so Schulleiter Wolfgang Graßecker.

„Können kurzfristig reagieren“
Professor Gregor Schrettle organisiert die Praktikumswochen, bleibt angesichts der Ungewissheit geradezu „british cool“: „Das Ganze ist ein Erasmusprojekt, wird von der EU mit 1325 Euro pro Schüler gefördert. Sie müssen nur die Flug- und U-Bahn-Kosten tragen. Wir haben bereits einen Notfallplan. Jene Agentur, die sonst in London die Jobs und die Quartiere organisiert, bietet dies jetzt auch für Dublin an. Wir können kurzfristig reagieren.“

London wäre spannender
Nachsatz: „London wäre natürlich für unsere Schüler wesentlich spannender. Einerseits, weil es eine internationale Metropole mit neun Millionen Einwohnern ist. Und momentan natürlich auch, um zu sehen , was sich beim Brexit abspielt.“

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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