3,6 Millionen wurden auf dem Klagsweg zurückgeholt, weitere 2,2 Millionen Euro durch Interventionen beim Arbeitgeber. Eklatant ist im Vorjahresvergleich der Anstieg der zurückgeholten Summe bei Insolvenzen - nämlich um über 100 Prozent (2008: 8,2 Millionen).
152.000 Kärnten suchten Hilfe
Generell haben sich 2009 rund 152.000 Beschäftigte arbeitsrechtliche Auskünfte geholt. In 7.248 Fällen musste die AK aktiv einschreiten, davon 1.071 mal durch Klagen beim Arbeits- und Sozialgericht, 4.093 mal in Form von Interventionen beim Arbeitgeber und 2.084 mal durch die Vertretung von Arbeitnehmern in Firmenkursen. Aufgrund der Wirtschaftskrise hätten viele Unternehmen Mitarbeiter gekündigt oder arbeitsrechtlich benachteiligt, erklärte der AK-Präsident.
"All-inclusive-Verträge" als Fallen
Als "Unding" und eines der größten aktuellen Probleme bezeichnete Goach die sogenannten "All-inclusive-Verträge". Die Fallen bei derartigen Verträgen seien beispielsweise entgeltlose Überstunden oder nie bezahlte Sonn- und Feiertagsarbeit.
Der AK-Präsident forderte deshalb volle Transparenz im Sinne von Nennung des fiktiven Grundentgelts, genauer Angaben der Normalarbeitszeit oder detaillierter Auflistungen von Zulagen, Sonderzahlungen und Überstunden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.