Mehr als 50 Prozent des gesamten Umsatzes in Österreich von rund 275 Mio. Euro werden mittlerweile in diesen Geschäftsfeldern erwirtschaftet. Die burgenländischen Gemeinden tätigen jährlich Investitionen im Ausmaß von rund 140 Millionen Euro, erläuterte Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (VP). Angesichts eines Rückganges bei den Ertragsanteilen würden viele Kommunen überlegen, wie sie ein ausgeglichenes Budget zusammenbringen können. Der Maschinenring mit 80.000 Mitgliedern in ganz Österreich gewinne für die Gemeinden zusehends an Bedeutung.
Bioenergie als neues Geschäftsfeld des Maschinenrings
Im Vergleich zu 2008 hätten die Kooperationen um sieben Prozent zugenommen. Der Maschinenring führt mittlerweile in 56 burgenländischen Gemeinden den Winterdienst durch. Über 1.000 Objekte werden schnee- und eisfrei gehalten. Im Bereich Personalleasing haben im Vorjahr 20 Gemeinden mit dem Maschinenring kooperiert, so Steindl. In sieben Kommunen werden auch Heizanlagen betrieben. Der Bereich Bioenergie bilde das jüngste Geschäftsfeld.
Gemeinsame Nutzung von Geräten schont die Gemeindekassa
Das Auftragsvolumen pro Gemeinde bewege sich im Durchschnitt bei 5.800 Euro. Die Aufträge reichten von der Einzelaktion wie etwa einer Baumabtragung bis zu einem jährlichen Ausmaß von 38.000 Euro und mehr, erläuterte Franz Reichardt, Geschäftsführer des Maschinenring-Service Burgenland. Kommunale Geräte seien extrem teuer. Wie im landwirtschaftlichen Bereich biete man deshalb nun auch jeweils mehreren Gemeinden an, Geräte gemeinsam einzusetzen.
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