Man wolle eine große Plattform organisieren, in der sich alle eingliedern können, meinte Hutter am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt. Die Kompetenzen der Gemeinden sollten gestärkt werden, glaubt Hutter: "Denn wenn man in einer Gemeinde als Bürgermeister nur mehr ein Verwalter ist und kein Gestalter mehr, dann wird das relativ fad."
Rauter: "Wir sind keine Partei!"
"Wir sind keine Partei", das unterscheide die Liste Burgenland von anderen Gruppierungen, meinte Wolfgang Rauter, der für den vierten Listenplatz vorgeschlagen wurde: "Wir binden die Personen, die bei uns kandidieren, nicht an eine bestimmte Linie." Stattdessen habe man vor, "dass Leute, die in ihrem Privatleben, ihrer politischen Tätigkeit auf Gemeindeebene gezeigt haben, dass sie etwas bewegen können, mit uns eine Wahlbewegung machen."
Von Landesseite her wolle man diese Gruppen unterstützen, sie sollen ihren weiteren politischen Weg in den nächsten Jahren jedoch "völlig losgelöst" von der Liste Burgenland gehen können. Dass man sich ohne "strenge Parteistrukturen" vor einer Wahl zusammenfinde, grundsätzliche Positionen erarbeite und sie dem Wähler anbiete, gebe es in vielen Ländern. Unterstützung erhofft man sich derzeit in etwa 60 Gemeinden.
Abschaffung des Bundespräsidenten-Amtes
Neben einer Stärkung der Gemeindeverwaltung tritt die LBL für eine Änderung im System der Förderungen im Bereich des Arbeitsmarktes sowie für allgemeine Sparsamkeit ein. Auch die Abschaffung des Bundespräsidenten-Amtes brächte ein Einsparungspotenzial, meinte Kölly. Den Bürgern empfahl er, weiß zu wählen, "um ein Signal zu setzen, dass in Zukunft dieses Amt nicht mehr nötig ist." Die Position will man auch auf Plakaten bewerben, ergänzte Rauter.
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