Das Netz der Messstellen im Burgenland müsse verbessert werden: "Wir brauchen mindestens in jedem Bezirk eine fixe Station, die ordentlich misst", so Brunner. Im Burgenland gebe es allerdings nur wenige solcher Stationen. Gerade im heurigen Winter würden sich die Grenzwert-Überschreitungen wieder häufen – als Grenzwert gilt der Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Dieser darf seit heuer nur mehr an 25 Tagen pro Jahr überschritten werden, sobald diese Schwelle erreicht ist, sei die Landesregierung verpflichtet, Maßnahmen einzuleiten. Zudem müssten die Messdaten nach dem Umweltinformationsgesetz auch veröffentlicht werden. Auf der Landes-Homepage sei allerdings für Bürger nicht nachvollziehbar, ob die Belastung in ihrer Region überschritten ist.
Darstellung auf der Landeshomepage mangelhaft?
Die Darstellung weise den gleitenden 24-Stunden-Mittelwert aus. Rechtlich relevant sei jedoch der Tagesmittelwert von 0 bis 24 Uhr. Brunner kritisierte auch, dass man etwa bei den mobilen Messstationen in der Darstellung nicht sehe, wie oft der Grenzwert schon überschritten worden sei. Zuständig für das Bürgerservice und damit die Information sei Landeshauptmann Hans Niessl (SP).
Längst notwendig seien Maßnahmen zur Feinstaub-Reduktion, so die Abgeordnete. Dabei gehe es vor allem um Geschwindigkeits-Beschränkungen und einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs.
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