Besitzer umgezogen

Kater überlebt vier Wochen eingesperrt in einem Haus

Burgenland
20.02.2010 18:20
Zu schwach, um sich auf den Beinen zu halten, und abgemagert bis auf die Knochen: Als Tierfreunde Kater „Peter“ eingesperrt in einem Haus im Bezirk Güssing gefunden haben, stand es schlecht um die Samtpfote. Der Besitzer war übersiedelt, das Tier hatte er einfach zurückgelassen.

Hals über Kopf zog der Mann aus. Seinen Hund nahm er mit, Kater „Peter“ nicht. Eine Tierschützerin aus Oberwart sollte den 15-jährigen Stubentiger füttern. Doch sie wusste nicht, dass der Kater in einem Nebenhaus eingesperrt war. Über die täglich im Hof aufgestellte Futterschüssel machten sich Streuner her.

Erst nach vier Wochen hörte die Frau das Wimmern der eingeschlossenen Samtpfote. „Das Tier war völlig abgemagert“, berichtet ein Helfer. Denn „Peter“ hatte nur altes Hundefutter und Wasser aus der Toilette. 

Jetzt kümmern sich Nachbarn liebevoll um den vierbeinigen Findling. Sein früherer Besitzer (37) wurde wegen Tierquälerei angezeigt. 

von Tina Blaukovics und Christian Schulter, Kronen Zeitung

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