Endlich schien der Villacher in einem Internet-Chat die Richtige fürs Leben gefunden zu haben – eine einsame Schöne in der Ukraine. Per E-Mail wurden schon heiße Liebesschwüre ausgetauscht – und schließlich vereinbarten beide ein Treffen in Kärnten. Und da der Villacher ein echter Kavalier ist, überwies er – trotz Warnungen seiner Freunde – Geld fürs Flugticket und neue Garderobe, knapp 3.000 Euro insgesamt.
Und das war’s! Plötzlich gab’s keine Antwort auf die E-Mails mehr, das Geld war weg, die große Liebe auch.
Neue Masche: Schecks, die gefälscht sind
So ähnlich ergeht es vielen Internet-Usern, die in die "Venusfalle" tappen und der Angebeteten, die angeblich unverschuldet in finanzielle Nöte geraten ist, große Summen überweisen – meist via "Western Union". Ein Ermittler: "Eine neue Masche dabei ist, dass als Sicherstellung Schecks zugeschickt werden, die aber gefälscht sind."
Auch Frauen sind nicht gefeit vor solchen Betrügern – in letzter Zeit sind es vor allem solche, die sich als allein erziehende Engländer ausgeben und dringend Geld benötigen.
von Martin Radinger, "Kärntner Krone"
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