Do, 23. Mai 2019
06.02.2019 23:59

Ermittlungen laufen

Betrugsverdacht: Warnung vor Kärntner IT-Firma

Am Montag saß ein Klagenfurter IT-Unternehmer (55) wegen einer „Fake-Mail“ vor Gericht. Jetzt hat der Fall noch eine Wende genommen: Denn nach etlichen Vorwürfen aus Deutschland wird gegen den Mann neuerlich ermittelt. Er soll Kunden mit Laptop-Reparaturen in großem Stil abgezockt haben.

Für Schlagzeilen in den größten deutschen Computerzeitschriften sorgt derzeit eine Klagenfurter IT-Firma: Sie soll über ein verschachteltes Firmensystem Notebook-Reparaturen zum Fixpreis anbieten und die Kunden dann mit viel höheren Rechnungen systematisch abzocken. Ein Mann etwa wartet seit September auf seinen Computer, wird behauptet. Mittlerweile haben diese massiven Vorwürfe auch die Staatsanwaltschaft Klagenfurt auf den Plan gerufen. „Es wird ermittelt“, bestätigt Sprecherin Tina Frimmel-Hesse.

Am Landesgericht Klagenfurt ist der Verdächtige kein Unbekannter: Er wurde bereits einmal rechtskräftig verurteilt; Montag saß er - wie berichtet - wegen eines besonders dreisten Betrugsversuches vor dem Richter. Da soll er versucht haben, einem Anwalt mittels einer gefälschten Mail die Schuld an einem Konkurs und einem Finanzstrafverfahren zuzuschieben. Die Strafe von fünf Monaten bedingt und 1100 Euro wird bekämpft.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann

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