Um eine EU-Verordnung zu erfüllen, brachte der Osttiroler Sonnenschutzhersteller Hella eine eigene Steuerung auf den Markt. Mit dieser sollen Produkte sicher vor Cyberangriffen sein.
Egal ob smartes Türschloss, Wlan-Babyphone oder Staubsaugroboter – Technik ist in vielen Bereichen des Alltags bereits zum Standard geworden. Da diese Geräte Funksignale senden oder auch per App steuerbar sind, gibt es seitens der Europäischen Union auch Verordnungen. Diese besagen, dass bestimmte Komponenten mit dem aktuellen Stand der Technik verschlüsselt und damit sicher vor Cyberattacken sein müssen.
Sicherheit darf bei vernetzten Sonnenschutzsystemen kein Zusatzfeature sein, sondern muss tief im System verankert sein.
Andreas Kraler, geschäftsführender Gesellschafter der Hella Gruppe
Dasselbe gilt auch für den Sonnenschutz. Um die EU-Cyber-Resilienz-Verordnung zu erfüllen, brachte der Sonnenschutzhersteller Hella aus Osttirol nun eine eigene Steuerung auf den Markt. Mit der smarten Funksteuerung ONYX werden alle Vorgaben erfüllt. Das System wird bereits bei der Entwicklung und dem technischen Aufbau berücksichtigt. Hard- und Software werden bei Hella selbst hergestellt und laufend weiterentwickelt. „Sicherheit darf bei vernetzten Sonnenschutzsystemen kein Zusatzfeature sein, sondern muss tief im System verankert sein“, erklärt dazu Andreas Kraler, geschäftsführender Gesellschafter der Hella Gruppe.
Durch die neue Verordnung müssen Hersteller die Cybersicherheit ihrer Produkte ab Werk gewährleisten. „Sonnenschutzlösungen mit Steuerungen werden regulatorisch zu digitalen Produkten. Entscheidend ist künftig nicht nur die mechanische Qualität, sondern auch die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe“, heißt es aus dem Unternehmen in Abfaltersbach.
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