Nächstes „Sorgenkind“
Delfin hat sich in Bucht in der Ostsee verirrt
Erst vor Kurzem sorgte ein Buckelwal in der Ostsee für Schlagzeilen – nun ist dort erneut ein Meeresbewohner aufgetaucht, der dort eigentlich nicht hingehört. In der Eckernförder Bucht treibt sich ein Delfin herum. Die Wasserpolizei hat das Tier ebenfalls am Radar gesichtet.
Es war zunächst unklar, ob es sich bei dem Meeresbewohner um einen Delfin oder doch einen Schweinswal, der in dem Gewässer heimisch ist, handelt. Beobachter machten Videos von dem Tier und ein Experte ist sich sicher: In der Bucht springt ein gewöhnlicher Delfin herum.
Hier ist ein Bild des Delfins zu sehen:
Walforscher erkennt Delfin an Schnabel und Rückenfinne
Das Tier wurde in den letzten Tagen des Öfteren am Eckernförder Südstrand gesichtet, als es aus dem Wasser sprang. Der Walforscher Boris Culik zeigte sich gegenüber dem Sender NDR überzeugt, dass auf den Bildaufnahmen tatsächlich ein Delfin zu sehen ist: Darauf würden Größe, die Rückenfinne und die Spitze des Schnabels deutlich hindeuten.
Dem Fachmann zufolge handelt es sich bei dem Meeresbewohner um einen Irrgast: Der Delfin sei abseits seines natürlichen Lebensraumes unterwegs. Das könnte passiert sein, weil er sich beispielsweise bei der Jagd verirrt hat. Auch die Wasserpolizei hat das Tier im Visier: So sei es auf dem Radar am Südstrand von Eckernförde in Höhe der Wehrtechnischen Dienststelle zu sehen gewesen, wie der NDR berichtete.
Menschen sollen Abstand halten
Die Exekutive ruft die Bevölkerung auf, Abstand zum Tier zu halten – Sportboote sollten Stress für den Meeresbewohner vermeiden. Auch berühren soll man den Delfin nicht, denn dessen Hautkultur sei sehr empfindlich. Der Walforscher Culik betonte gegenüber dem NDR ebenfalls, dass Abstand halten wichtig sei. Häufig würden die Tiere jedoch auch selbst zu Booten schwimmen, insbesondere, wenn sich diese in Fahrt befinden und sie in der Bugwelle surfen könnten.









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