Als die Exekutive eintraf, wurde der Unruhestifter - ein amtsbekannter junger Mann aus Gols - bereits von mehreren Personen festgehalten. Sein Verhalten wurde immer aggressiver, auch die Belehrungen der Polizisten, dass sie den Mann andernfalls festnehmen müssten, zeigten keine Wirkung. Bei dem Versuch des Radaumachers, sich der Festnahme zu entziehen, verletzte er schließlich den 38-jährigen Beamten durch Tritte aufs Knie und einen Schlag auf die Brust.
Festnahme forderte den Polizisten einiges ab
Trotz der heftigen Gegenwehr des 25-Jährigen konnten die Polizisten den Mann unter enormer Kraftanstrengung festnehmen. Wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und schwerer Körperverletzung ordnete die Staatsanwaltschaft eine Verlängerung der Haft an, nach der Ausnüchterung sollte der Störenfried erneut vernommen werden.
25-Jähriger machte schon im Jahr 2009 Probleme
Der verletzte Polizeibeamte konnte nach der ärztlichen Versorgung im Unfallkrankenhaus Frauenkirchen in häusliche Pflege entlassen werden. Bei dem Radau-Bruder dürfte es sich um einen Wiederholungstäter handeln: Schon im vergangen Jahr habe es Probleme mit dem Mann gegeben, berichtete die Sicherheitsdirektion.
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