Als die Feuerwehr Kitzbühel gegen 22.30 Uhr von der Polizei in die Marchfeldgasse gerufen wurde, stand der Tennentrakt im hinteren Teil des Hofes bereits in Vollbrand. Ein stundenlanger Kampf gegen die Flammen für die rund 80 Einsatzkräfte aus Kitzbühel und Aurach folgte.
Bilder vom Einsatz der Feuerwehr Kitzbühel gibt's in der Infobox!
"Wir versuchten zuerst die Nachbarobjekte und das Wohnhaus zu schützen. Aber das ist uns nicht mehr gelungen. Die Flammen griffen schnell auf den Dachbereich über. Das Wohnhaus wurde stark beschädigt", schilderte Einsatzleiter Alois Schmidinger gegenüber tirol.krone.at.
Die vierköpfige Familie konnte sich in Sicherheit bringen, die Frau und ihre beiden Kinder (2 und 5 Jahre alt) wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus St. Johann eingeliefert.
Probleme wegen eiskalter Temperaturen
Probleme hatten die Florianijünger vor allem mit den "bitterkalten" Temperaturen. Die ausgefahrenen Lichtmasten an den Löschfahrzeugen waren vereist und mussten erwärmt werden, auch die Schläuche drohten einzufrieren. "Das Löschwasser ist sogar an der Hauswand gefroren, es hat so ausgeschaut wie in einer Tropfsteinhöhle", so Schmidinger.
Vor allem für die Atemschutztrupps war es ein körperlich sehr belastender Einsatz. "Von der extremen Hitze bei der Brandbekämpfung mussten sie wieder hinaus zu den Minus-Temperaturen", erklärte Schmidinger gegenüber tirol.krone.at.
"Brand aus" konnte erst gegen 5.20 Uhr (nach fast sieben Stunden) gegeben werden.
von Christoph Rauth, tirol.krone.at
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