01.02.2019 14:31 |

Profitabilität sank

Flugchaos kostete Lufthansa im Vorjahr 500 Mio. €

Die massiven Flugausfälle und Verspätungen im vergangenen Jahr haben die AUA-Mutter Lufthansa einen ordentlichen Batzen Geld gekostet. Die Kosten für die Unregelmäßigkeiten hätten die Profitabilität des Konzerns massiv belastet, erklärte der Einkaufschef für Treibstoff bei der Fluglinie am Freitag. Im Vorjahr seien dafür 500 Millionen Euro aufgelaufen.

Bei der Lufthansa kam es 2018 wie auch bei anderen Airlines in Europa zu massiven Störungen, weil vor allem in der Flugsicherung die Personalausstattung nicht mit dem starken Wachstum des Luftverkehrs Schritt hält. Aber auch eigene Planungsfehler etwa der Billigflugtochter Eurowings, bei der die Übernahme der 77 Flugzeuge von Air Berlin hakte, spielten eine Rolle. Tausende Flüge fielen aus oder waren stark verspätet, sodass Entschädigungszahlungen an Kunden fällig waren.

Die Lufthansa hat nun einen neuen Vorstandsposten geschaffen und mit dem bisherigen Strategiechef Detlef Kayser besetzt, um die Abläufe zu verbessern. Auf Drängen des deutschen Verkehrsminister Andreas Scheuer vereinbarten die Fluggesellschaften mit Airports und Flugsicherung einen Maßnahmenkatalog, um Engpässen entgegenzuwirken. Im März soll auf einem Spitzentreffen die Umsetzung überprüft werden.

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