So, 17. Februar 2019
28.01.2019 06:00

Zukunftsaussichten

So leben wir in 20 Jahren

Pflegeroboter, Pizza aus dem 3D-Drucker, medizinische Hightech-Heimgeräte und das ewige Leben im virtuellen Raum. Viele  Trends sind bereits bekannt oder in Vorbereitung.

Der deutsche Trendforscher Prof. Peter Wippermann etwa ortet das Ende von Super-, Junk- oder Fastfood.

  • 2039 kommt die Mahlzeit auf Basis von Zutaten, die vorher individuell nach DNA-Analyse ausgesucht wurden, um dem Bedarf und Gesundheitszustand perfekt angepasst zu sein, aus dem 3D-Essensdrucker. Es existiert übrigens jetzt schon ein Pizza-Drucker, dem man die Bestandteile des beliebten Teigrades zuführt und der sie Schicht für Schicht zusammensetzt, am Ende sogar fertig backen kann.
  • Fitness-Apps und -Tracker zeichnen nicht nur auf und erstellen Trainingspläne, sondern vernetzen sich mit der Matratze (Messung der Schlafqualität), den Parametern aus Herz-, Stoffwechsel- und sportlicher Aktivität, errechnen aus Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißzufuhr den Leistungsgrad bzw. zeigen an, wie man ihn verbessern kann. Nicht nur körperlich, sondern auch mental.
  • Telemedizin und Computerprogramme, die z. B. bei der Beurteilung von Muttermalen oder der Netzhaut des Auges übermittelte Daten/Bilder auswerten, erfordern weniger persönliche Arztbesuche zur Diagnose und sind wesentlich präziser als das menschliche Sehvermögen. Dafür benötigen wir zu Hause medizinische Scanner.
  • Das setzt sich bei Beauty-Behandlungen fort. Dermatologische Laser zur Haarentfernung und Faltenglättung gehören zur Grundausstattung in jedem Badezimmer.
  • Smart-Homes, in denen sämtlich Funktionen von Licht über Heizung bis zu Rollläden, Mikrowelle und Kühlschrankinhalt via Handy oder Tablet zu bedienen sind, kennen wir.Freunde kommen als Video ins WohnzimmerDie Erweiterung bezieht sich auf soziale Inhalte: Ohne die eigenen Räume zu verlassen, sind wir über Video-System in Echtzeit mit Freunden verbunden und können sie, wann immer wir wollen, zuschalten.
  • Es wird geteilt. Besitz verliert an Bedeutung. Kleidertausch, Car- und Wohnungssharing, Büroräume - für einen Einzelnen lohnt sich die Anschaffung nicht mehr. Selbstfahrende Autos kann man leicht zur Haustüre ordern, damit zum Ziel fahren und einfach stehen lassen. „Co-Working-Spaces“ mit allem Komfort stehen stunden- oder tageweise zur Vermietung zur Verfügung.
  • Die Alters-WG mit gemeinsamer Betreuung, Putzhilfe, Arzt etc. ersetzt den Heimplatz.
  • In der Pflege übernehmen die Roboter, wie in Japan jetzt schon weit verbreitet: Sie können Menschen sicher aus dem Bett heben, aufsetzen und hinlegen. Mittels moderner Technik lassen sich Rollstühle steuern, die tägliche Medikamentenausgabe regeln, Alarmsysteme installieren, welche die Vitaldaten eines Patienten messen und Hilfe anfordern, wenn es gefährlich wird.Digitalisierung unserer GedächtnisinhalteSo können sich Angehörige und Betreuer den sozialen Aufgaben im Umgang mit Betroffenen widmen, müssen nicht mehr rund um die Uhr verfügbar sein.
  • Über Digitalisierung aller Daten unseres Gehirns sollen wir sogar unsterblich werden. Oder zumindest das, was wir zu Lebzeiten im Gedächtnis gespeichert haben. Bleibt die Frage, ob wir das überhaupt wollen . . . 

Kronen Zeitung,Karin Podolak

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