Do, 23. Mai 2019
18.01.2019 07:07

„Heilendes Hausmittel“

Rückenschmerzen: Ire spritzte sich eigenes Sperma

Seit dem Heben eines schweren Gegenstandes hatte ein 33-jähriger Ire starke Rückenschmerzen, die einfach nicht besser wurden. Im Zuge langer Recherchen im Internet kam er auf die Idee, sich mittels seines eigenen Spermas zu therapieren. Über einen Zeitraum von 18 Monaten spritzte sich der Mann regelmäßig sein „Hausmittel“. Doch die Rückenschmerzen wurden nicht besser. Zudem entpuppte sich die Sperma-Therapie als gefährlich, wie der „Irish Medical Journal“ berichtet.

Denn es habe sich ein Abszess am regelmäßig gestochenen Unterarm gebildet. Erst jetzt habe sich der Ire zu einem Arzt begeben. Dieser dürfte ziemlich gestaunt haben, als der Mann ihm über seine alternative Therapie erzählte.

Schwere bakterielle Entzündung
Röntgenaufmahmen hätten den Verdacht des Mediziners bestätigt, schreibt das Wissenschaftsmagazin weiter. Unter der geröteten und geschwollenen Haut habe sich ein Abszess gebildet. Die schwere bakterielle Entzündung sei nun mit Antibiotika-Injektionen bekämpft worden. Der Gesundheitszustand des stationär aufgenommene Patienten habe sich durch die neue Therapie gebessert.

Mediziner mit neuem Phänomen konfrontiert
Doch noch vor dem Abschluss der Behandlungen habe sich der 33-Jährige selbst aus dem Krankenhaus entlassen, heißt es. Weil es sich um den ersten solchen Fall gehandelt hatte, recherchierten die behandelnden Ärzte nach, wie der Patient auf die Idee einer Sperma-Therapie gekommen war. Tatsächlich fanden die Mediziner in der Literatur solche Injektionen - allerdings lediglich bei Ratten und Kaninchen.

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