Zerstörte Natur:

Nagetiere als „Baumfäller“: Großer Schaden

Burgenland
31.12.2018 12:04
Porträt von krone.at
Von krone.at

Aktiv sind Biber schon seit Jahren auch im Landessüden. Doch so große Schäden wie heuer haben sie bisher nicht angerichtet. Willi Fröhlich aus Rohrbrunn war deshalb entsetzt, als er die Bissspuren der Nagetiere bei einem Spaziergang am Ufer der Lafnitz entdeckte. Abhilfe gibt es kaum - denn die Tiere stehen unter Schutz.

Die putzig aussehenden Nager sind zu einem großen Problem geworden. Immer öfter tauchen sie auch an den Ufern der Leitha oder der Lafnitz wie etwa in Rohrbrunn auf. Dafür gibt es laut Experten mehrere Gründe: „Einerseits dürfen Biber nicht mehr gejagt werden, andererseits haben sie kaum noch natürliche Feinde wie Luchs oder Wolf.“

Zu Gesicht bekommen Ausflügler die fleißigen „Holzfäller“ aber nur mit Glück und meist in der Abenddämmerung. Ihre Spuren an den Bäumen sind jedoch nicht zu übersehen. Zwischen Deutsch Kaltenbrunn und Rohrbrunn fällten sie jetzt sogar 70 Zentimeter dicke Stämme - ein enormer Schaden für die Besitzer, die nun für den Abtransport des beschädigten und unbrauchbaren Holzes aufkommen müssen. Mitunter können Biber mit ihren Dämmen auch Bäche aufstauen und Äcker überfluten, ein weiteres Ärgernis für Landwirte. Weil sie unter Artenschutz stehen, ist eine Lösung nicht in Sicht.

Kronen Zeitung

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