Ziele der Freien Bürgerliste seien, dass die SP-Absolute gebrochen und die VP auf eine Stärke unterhalb eines Drittels der Mandate reduziert wird, wo sie Verfassungsänderungen nicht mehr blockieren könne. Die Art, wie man seitens der Bundes-ÖVP mit Franz Steindl umgegangen sei, werde dazu führen, dass die Volkspartei "zumindest fünf Prozent" der Stimmen verliere, erwartet Rauter.
Wahlplattform in Bad Sauerbrunn "geboren"
Aus der Taufe gehoben wurde die Wahlplattform bei einem Treffen am Wochenende in Bad Sauerbrunn. Ortschef Gerhard Hutter, der selbst einer Namensliste angehört, sowie Listen aus Neudörfl und Wiesen haben sich an der Wahlplattform beteiligt. Mit etwa zehn weiteren Gruppierungen gebe es bereits Kooperationen, mit einigen weiteren seien die Gespräche "noch nicht finalisiert".
Spitzenkandidat auf Landesliste noch fixiert
Die Freie Bürgerliste selbst, die bei der Gemeinderatswahl 2007 auf Anhieb 30 Mandate erreichte, verfüge in etwa 50 Gemeinden über Gruppen, die sie im Wahlkampf unterstützen, so Rauter. Wer als Spitzenkandidat auf der Landesliste ins Rennen gehen wird, steht jedoch noch nicht fest. In den kommenden Wochen sollen die Kandidaten auf Bezirksebene gekürt werden. Rauter will sich im Bezirk Eisenstadt-Umgebung um die Spitzenposition bewerben.
Wahlkampf soll dezentral geführt werden
Vom angestrebten Wahlkampfbudget in der Höhe von 350.000 Euro wurden bisher 200.000 Euro lukriert. Rund 100.000 Euro brachte man über ein Beteiligungssystem herein, weitere 100.000 seien durch eigene Mittel sowie durch Spenden abgedeckt, so Rauter. Den Wahlkampf will die Plattform dezentral über die Bezirke organisieren. Politisch verstehe man sich als Alternative zu den bestehenden Parteien und als Gruppe, die den Proporz aufbrechen wolle.
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