07.11.2018 09:02 |

Elfjähriger Raser

Verfolgungsjagd mit Cops nach PlayStation-Verbot

Ein Elfjähriger aus Cleveland versteht es, die Polizei in Atmen zu halten: Bereits zum zweiten Mal in nur 13 Monaten lieferte er den Cops am Wochenende eine wilde Verfolgungsjagd - und dass nur, weil seine Mutter ihm die PlayStation weggenommen hatte.

Irgendwie wollte der junge Mann seinem Ärger wohl Luft machen, da kam es ihm nur gelegen, dass seine Mutter gegen 22:45 Uhr ins Bett ging. Der Elfjährige schnappte sich den Schlüssel des Dodge Durango und ließ seinen Frust auf den Straßen raus.

Da die Polizei auf ihn aufmerksam wurde und ihn verfolgte, ließ sich der junge „Rennfahrer“ einiges einfallen, um zu entkommen: Er versteckte sich bei einer früheren Feuerwache, drehte seine Lichter ab, fuhr im Gegenverkehrsbereich und bretterte mit nahezu 150 km/h durch die Straßen.

Zugriff nach Crash
Den ersten Streifenwagen konnte der Bub erfolgreich abschütteln, Kollegen allerdings schnappten den jungen Draufgänger. Der Bursche krachte nämlich in einen geparkten Truck. Nach der Versorgung im Krankenhaus wurde er ins
Cuyahoga-County-Jugendgefängnis gebracht, wo er nun auf seine Anklage wartet.

Kein Unbekannter für die Cops
Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass der Bub mit dem Auto seiner Mutter durch die Stadt raste: Erst im Oktober 2017 hat er der Polizei eine Verfolgungsjagd geliefert. Und zwei Wochen davor war er auf der Interstate aufgesammelt worden, nachdem er einen Reifenplatzer hatte.

Kommt der Bub wieder ungeschoren davon?
Nach der ersten Verfolgungsjagd landete der junge Mann auch schon einmal vor dem Richter. Da der Bub allerdings nicht geschäftsfähig war, kam er straffrei davon.

Gut möglich, dass es auch dieses Mal ähnlich laufen wird, denn abgesehen von dem zarten Alter wurden bei dem Buben laut Polizeibericht unter anderem eine bipolare Störung und ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität diagnostiziert.

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