„Aktion scharf“ auf dem Schulweg: Die Polizei Völkermarkt will heuer speziell in ländlichen Gebieten mit Beamten präsent sein und für Sicherheit sorgen. Eine Gefahrenstelle befindet sich in St. Jakob bei St. Peter/Wallersberg. Dort müssen die Kinder die Rudener Straße queren, um zur Bushaltestelle zu gelangen. Doch kaum ein Fahrzeuglenker hält sich an das Tempo-70-Limit.
„Ein Zebrastreifen wäre super!“, sagt die siebenjährige Anna-Sophie. Gemeinsam mit ihren Nachbarskindern muss sie täglich über die gefährliche Straße. „Wir schauen immer drei Mal bis wir losgehen“, so die Schüler. Mama Ulrike Kollmann: „Man hat jeden Tag ein mulmiges Gefühl.“ Nachbarin Sabrina Attelschek meint: „Wir machen uns große Sorgen, Lastwagen und Pkw fahren viel zu schnell.“ Die besorgten Eltern appellieren an die Autofahrer: „Bitte nehmt Rücksicht, reduziert das Tempo zum Schutz unserer Kinder!“
Gerald Grebenjak, Kommandant der Polizeiinspektion Völkermarkt, kündigt scharfe Kontrollen an: „Wir werden konsequent vor Ort sein.“ Besonders in ländlichen Gebieten werde man neuralgische Stellen überwachen, damit die Schüler unbeschadet zum Unterricht kommen.
Helfen Sie mit!
Helfen auch Sie mit, Gefahrenstellen aufzuzeigen und zu beseitigen, und schreiben Sie uns! E-Mail an schulweg@kronenzeitung.at oder per Post an Kärntner Krone, Krone Platz 1, 9020 Klagenfurt, Kennwort „Sicherer Schulweg“.
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