Kein S31-Ausbau

Landesregierung garantiert Schutz des Welterbes

Burgenland
20.12.2009 19:31
Jetzt ist es amtlich: Wie angekündigt, dokumentierte die Landesregierung per Beschluss, dass es keine Weiterführung der S31 nach Neusiedl geben wird. Lautstarke Bedenken von Umweltschützern hatten dazu geführt. "Eine Gefährdung des UNESCO-Welterbes und Nationalparks ist damit ausgeschlossen", heißt es.

In der heutigen Landtagssitzung erfolgt der nächste Schritt. "Wir bringen einen Dringlichkeitsantrag ein, um mit Nachdruck und verlässlich zu dokumentieren, dass ein Lückenschluss zwischen A3 und A4 überhaupt nicht in Erwägung gezogen wird", betont Landeshauptmann Hans Niessl.

In Vorbereitung ist auch ein Notariatsakt, der den Anrainergemeinden zusätzlich Sicherheit geben soll, dass eine Weiterführung der S31 nicht in Frage kommt. Niessl: "Die Bürgermeister und der Umweltanwalt werden eingeladen, Partner dieser Vereinbarung zu sein."

von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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