Erst vor eineinhalb Wochen hatte der Unbekannte das letzte Mal zugeschlagen und seinem Opfer, einer 18-jährigen Klagenfurterin, die Droge ins Getränk gemischt. Der jungen Frau fehlte über die Dauer von drei Stunden jegliche Erinnerung. Aus Angst, in dieser Zeit missbraucht worden zu sein, ließ sie sich im LKH untersuchen. „Das war heuer der vierte Fall. Der Täter macht sich wohl einen Spaß daraus und beobachtet, was mit seinen Opfern passiert“, sagt ein Kriminalbeamter.
Denn die Klagenfurterinnen wurden in keinem der Fälle (der Täter hat in einem Lokal bereits zwei Mal zugeschlagen) bestohlen oder missbraucht.
Auf der Suche nach dem Unbekannten hat die Polizei sogar eigene Streifen eingesetzt. Wie auch die Analyse der K.-o.-Tropfen, hat dies vorerst aber keinen Erfolg gebracht. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass es sich bei den Tropfen entweder um eine Substanz handelt, die auch in Putzmitteln oder Felgenreinigern vorkommt oder, dass sie aus flüssigem Ecstasy besteht. Die Polizei rät, Getränke nicht aus den Augen zu lassen.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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