Die Hitze schlägt zu

Waldbrand auf dem Radsberg bei Klagenfurt

Kärnten
31.07.2018 20:16
Porträt von Christian Rosenzopf
Von Christian Rosenzopf

Immer wieder halten Waldbrände die Kärntner Feuerwehren in Atem. Auch am Radsberg bei Klagenfurt mussten am Dienstag vier Feuerwehren ausrücken, da ein Waldstück in Flammen aufging. Die Einsatzkräfte konnten noch Schlimmeres verhindern.

Um 14.30 Uhr heulten rund um den Radsberg die Sirenen. In einem Waldstück in der Ortschaft Lipizach, hoch über Klagenfurt, hatte es eine Rauchentwicklung gegeben. „Die Anrainer oberhalb des Waldes haben zum Glück sofort Alarm geschlagen“, erzählen die Einsatzleiter Stefan Raunjak und Valentin Oblak.

70 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Radsberg, Ebenthal, Mieger und Zell-Gurnitz konnten somit sehr rasch anrücken und ein Ausbreiten der Flammen verhindern. „Danach haben wir die Glutnester im Erdreich mit Wasser benetzt, damit das Feuer nicht wieder ausbrechen kann. Ganz ausschließen kann man es aber sowieso nicht...“, so Oblak.

Feuerverbot in drei Bezirken
Erst vor wenigen Tagen hatte es einen hartnäckigen Waldbrand auf dem Kosiak gegeben, bei dem das Feuer mittels Hubschrauber gelöscht werden musste. Die Bezirkshauptmannschaften in Spittal, Villach-Land und Klagenfurt-Land haben daher nun ein Feuerverbot für alle drei Bezirke ausgesprochen. Damit ist Rauchen und offenes Feuer in den Waldgebieten bis auf weiteres strengstens untersagt. Wer sich nicht daran hält, muss mit vierstelligen Geldstrafen rechnen. Es habe schließlich schon genug Feuerwehreinsätze im Wald gegeben, heißt es.

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