Massenexodus bei RBS
Staatsbank will Boni streichen – 1.000 Banker kündigen
Ausland
06.12.2009 12:43
Mehr als 1.000 Investmentbanker der staatlichen Royal Bank of Scotland (RBS) haben laut einem Bericht der "Sunday Times" im Streit um Bonuszahlungen gekündigt. Sie reagierten damit auf Drohungen des britischen Finanzministeriums als Hauptaktionär, Boni in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Pfund (rund 1,65 Milliarden Euro) nicht zu genehmigen.
Allein das Jahresgehalt der Investmentbanker, die nun ihren Hut genommen haben, betrug laut dem Bericht 600 bis 700 Millionen Pfund im vergangenen Jahr. Konkurrenten hatten sie abgeworben und ihnen garantierte Boni zugesagt.
Bonuszahlungen im Visier
Das britische Finanzministerium will den Bankern aber weiterhin an den - finanziellen - Kragen: Laut einem Bericht der Zeitung "Sunday Observer" plant Finanzminister Alistair Darling eine Sondersteuer auf Bankerboni. Die Regierung wolle auf diese Weise den zunehmenden Ärger der Bevölkerung über die hohen Banker-Boni Luft verschaffen. Experten rechnen für dieses Jahr mit Bonuszahlungen in Höhe von 6 Milliarden Pfund (6,6 Milliarden Euro).
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
06.12.2009 12:43







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.