Bei der VP wies man diese Darstellung zurück: Eine Versetzung ohne Zustimmung sei nach dem Beamten-Dienstrechtsgesetz gar nicht möglich. Das einzige, was möglich sei, wäre eine Dienstzuteilung, erklärte VP-Sicherheitssprecher Günter Kössl bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt.
VP baut auf eigenes Sicherheitskonzept
Kössl und VP-Klubobman Rudolf Strommer präsentierten ein aus fünf Punkten bestehendes Maßnahmenpaket für den Sicherheitsbereich. Dieses sieht etwa die Gründung von Gemeinde-Sicherheitsausschüssen, die Schaffung einer Sicherheits-Seite in den Gemeindezeitungen sowie Sprechtage und Informationsabende zum Thema in den Kommunen vor.
Das Burgenland stehe im Bereich der Sicherheit "gut da", erklärte Strommer. Bei einem Anteil von drei Prozent an der österreichischen Gesamtbevölkerung verfüge es über sechs Prozent aller Polizeibeamten. Gleichzeitig gebe es im Burgenland nur drei Prozent aller angezeigten Fälle in Österreich, man belege bundesweit Platz Zwei bei der Aufklärungsquote.
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