Alle Uhrwerke mussten deshalb getauscht werden. Warum das nicht schneller geschehen ist? Der schwedische Hersteller konnte die Ersatzteile erst nach und nach liefern, heißt es. Offenbar hatte er keine auf Lager und musste sie erst produzieren. „Kosten entstehen dem Steuerzahler keine. Das fällt unter Gewährleistung“, erklärt Susanne Kammermayer von der MA 33.
Dass nicht alle 70 Uhren ausfallen sind, läge an der Software, die nicht bei allen Chronometern gleich alt ist. Die sensiblen Uhren sind funkgesteuert. Die automatische Zeitkorrektur warf 34 aus der Bahn, weil die Uhrwerke diese nicht umsetzen konnten. Die Folge: eine falsche Zeitanzeige. Der Magistrat nahm deshalb die betroffenen Chronometer bis zum Tausch der Werke außer Betrieb.
von Alex Schönherr, Kronen Zeitung









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